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√úbung mit DRK und Bergwacht an der Ruine Falkenstein

28.05.2008 Am Mittwoch¬†f√ľhrte der Ortsverband Schramberg zusammen mit der Bergwacht Rottweil und dem DRK Schramberg eine √úbung an der Ruine Falkenstein durch. Das √úbungsszenario lautete diesesmal: "Wanderer auf Burgruine vom Blitz getroffen". Nach einer erfolgreichen √úbung in 2007 wurde auch f√ľr 2008 eine √úbung geplant, um die Zusammenarbeit bei Bergungen in schwer zug√§nglichen Gel√§nden weiter zu verbessern.

Die Verletzten wurden durch Mitglieder des Roten Kreuz Schramberg gespielt. Neben einer verwirrten jungen Frau, die beim Aufstieg zur Burg gefunden wurde, galt es im Innenhof der Ruine 2 schwerverletzte Personen zu versorgen.

Während die Helfer der Bergungsgruppen eine etwa 10m lange Seilbahn vom Eingang der Ruine zur Bergstation des Lastenaufzuges aufbauten, wurden die Verletzten durch DRK-Helfer der Bergwacht versorgt. Dabei musste bei der einen Person ein Schädel-Hirn Trauma sowie einer Platzwunde am Kopf versorgt werden.

Der zweite Wanderer war innerhalb des Hofes abgest√ľrzt und hatte sich dabei eine offene Unterschenkelfraktur sowie eine gebrochene Nase zugezogen. Eine dritte Person wurde beim Blitzeinschlag von der Aussichtsplattform auf die R√ľckseite ausserhalb der Burg geschleudert worden. Beim Sturz auf die Felsen ausserhalb, zog sich der Wanderer eine Brustkorbprellung sowie eine Verletzung des rechten Lungenfl√ľgels zu.

Dabei musste ein Arzt sowie ein Helfer der Bergwacht sich zuerst zu dem Verletzten Wanderer abseilen um dem Blut spuckenden Verwundeten zu helfen. Nachdem die Person versorgt und transportfähig in einen Bergesack verpackt war, konnte sie durch Helfer von Bergwacht und THW entlang der Burgmauer wieder auf die Aussichtsplattform befördert werden.
Anschlie√üend musste die Person √ľber die extrem enge Innentreppe in den Innenhof gebracht werden um dann wie die anderen 2 Verletzten √ľber die Seilbahn zum Lastenaufzug abtansportiert werden.

Nach ca. 2 Stunden war die √úbung erfolgreich beendet.
Bei der anschlie√üenden Nachbesprechung in der Unterkunft des THW zeigten sich die F√ľhrungskr√§fte der Hilfsorganisationen zufrieden mit dem Ablauf der √úbung sowie der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen den Helfern.