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Zweite ├ťbung des HCP Modul Baden- W├╝rttemberg

Helfer beim verlegen von Schl├Ąuchen20.05.- 22.05.2011 Die zweite ├ťbung des HCP Modul Baden- W├╝rttemberg f├╝hrte die Helfer diesesmal nach Backnang. Bei dieser ├ťbung waren neben den schon offiziell aufgenommenen Helfern auch wieder Neubewerber eingeladen. Aufgrund der gro├čen Anzahl der Helfer wurde bei dieser ├ťbung Pumpenmaterial f├╝r zwei komplette HCP Module nach Backnang beordert.

So fanden sich insgesamt 6 Gro├čpumpen inclusive des Pumpenzubeh├Ârs vor Ort ein. Das Material war dabei: 2x "DIA" Gro├čpumpe (OV Backnang, OV Ladenburg) und 4x Gro├čpumpe "B├Ârger" (OV Karlsruhe, OV K├╝nzelsau,┬áOV Rottenburg, OV Schramberg).

Als ├ťbungsort wurde ein nahegelegener Steinbruch in Aspach genutzt. Auf dem riesigen Gel├Ąnde fanden die Helfer optimale Bedingungen f├╝r ihr ├ťbungsszenario. So sollte nicht nur Wasserf├Ârderung auf weite Strecke, sondern auch auf H├Âhe, >40m,┬ábe├╝bt werden. Die Helfer wurde dabei in zwei Teams aufgeteilt, welche jeweils von einem TL (Teamleader) und einem CoO (Chief of Operation) gef├╝hrt wurden. Beide Teams bauten dabei parallel┬áeine Pumpenstrecke mit je einer Dia- Gro├čpumpe und 2x B├Ârger- Gro├čpumpen┬áauf, welche am Ende ca. 800m in der L├Ąnge und ├╝ber 50m in der H├Âhe ├╝berwunden hatte.

Die Pumpenstrecke wurde dabei im Pufferbetrieb aufgebaut. D.h. jede Pumpe f├Ârdert ihr Wasser in ein Auffangbecken, von welcher die n├Ąchste Pumpe ihr Wasser entnimmt und weiterf├Ârdert. Noch eindrucksvoller war, mit welcher beachtlichen Geschwindigkeit diese Pumpenstrecke welche nur mit "F"-Schlauch (150mm Durchmesser)┬áund "G"- Schlauch (200mm Durchmesser)┬áaufgebaut war, erstellt wurde. Denn nach nicht einmal 2Std., wurde auf beiden┬áSchlauchstrecken je die Leistung von ├╝ber 4000l/min. gef├Ârdert.

Nach ca. 1Std. Dauerbetrieb und der Erkenntnis, das die geforderten 40m H├Âhenunterschied mit Leichtigkeit und noch guten Reserven ├╝berwunden werden konnte, begann man mit dem Umbau der Schlauchstrecke. So entschied man noch zu erproben, was passieren w├╝rde, wenn in diesem System eine Pumpe an der 2ten oder 3ten Pumpenstelle ausfallen w├╝rde. Also wurde in einen Strang kurzerhand alle Schl├Ąuche und Pumpen bis zur dritten Station miteinander verbunden, jedoch wurde der Motor der Pumpe an der zweiten Station ausgekuppelt. Somit hatte die erste Pumpe einen H├Âhenunterschied von ca. 40m zu ├╝berwinden, was sie prompt schaffte, aber mit erheblichen Durchflusseinbu├čen. Die erste Pumpe (DIA) in diesem System schafft bei geringeren H├Âhenunterschieden laut Datenblatt einen maximalen Durchfluss von 15000l/ min. Nach dieser enormen H├Âhe, kamen aber immerhin noch 2000l/min am Pufferbeh├Ąlter an.

Da dann nach der Mittagspause innerhalb k├╝rzester Zeit ein Gewitter aufzog, beschlo├č man aus Sicherheitsgr├╝nden den R├╝ckbau der Schlauchstrecke┬áum die ├ťbung nicht in einer ausgedehnten "Schlammschlacht" enden zu lassen.
Zur├╝ck im Ortsverband Backnang, wurde nach einem kurzem Abschlu├čgespr├Ąch der anstrengende Tag in einem gemeinsamen Abendessen und anschlie├čendem┬ágem├╝tlichen Beisammensein ausgeklungen.

Am Sonntagmorgen,┬átraten die Helfer nach einem gemeinsamen Fr├╝hst├╝ck dann wieder die Heimreise in ihre Ortsverb├Ąnde an. Ein Dank hierbei noch an den Ortsverband Backnang f├╝r die Unterbringung der Helfer, sowie an die Fachgruppe Log-V des Ortsverbandes Bietigheim- Bissingen f├╝r die erstklassige Versorgung der Helfer ├╝ber die drei Tage.

weitere Infos: Landesverband

Teilnehmer: Marco Carben, Axel Linder, R├╝diger Munzinger, Oliver Rapp, Bastian Tr├Âger (OV Rottweil)

Bilder: Rapp

┬áEinfahrt zum Steinbruch in Aspach┬áFahrzeuge bei der ├ťbung┬áZubeh├Âr f├╝r Pumpe des Ortsverband Schramberg

2te Pumpenstation┬áHelfer beim verlegen von Schl├Ąuchen┬áSchlauchstrecke mit G-Schlauch der DIA Pumpe

Wasserentnahme an der Talsohle des Steinbruch Pumpenstation an der 3ten Station Wasserentnahme an der 3ten Station

Sammeln zur R├╝ckfahrt