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Katastrophenschutz√ľbung des Landkreis Rottweil

27.05.- 28.05.2011 Die alle 2 Jahre stattfindende Katastrophenschutz√ľbung f√ľhrte die Hilfskr√§fte des Landkreis Rottweil in diesem Jahr zum Zivilschutzausbildungszentrum in Eiken in der Schweiz. √úbungsannahme sollte ein gro√ües Erdbeben im Rheingraben in S√ľddeutschland sein.

Das Zivilschutzausbildungszentrum (ZaZ) besitzt dabei neben Schulungsr√§umen und einer Atemschutzstrecke, auch ein¬†gro√ües √úbungsgel√§nde mit realistisch eingest√ľrzten H√§usern, Tunnelsystemen, Tr√ľmmerfeldern sowie Brandbecken und Brandh√§user an welchen realistische Szenarien nachgestellt und be√ľbt werden k√∂nnen.

Einen Tag zuvor am Freitag Mittag, fuhr eine kleine Abordnung bestehend aus Feuerwehr und THW das Gel√§nde an, um diverse Vorbereitungen f√ľr das geplante Szenario auf dem √úbungsgel√§nde¬†einzurichten. In den Abendstunden traf auch noch eine Vorrausgruppe des DRK ein, um alles n√∂tige f√ľr eine Verpflegung der Hilfskr√§fte aufzubauen.
Aufgrund der enorm gro√üen Menge an Fahrzeugen die bei dieser Katastrophenschutz√ľbung teilnehmen sollten, wurden zwei Konvois geplant, welche im geschlossenen Verband von Deisslingen aus¬†nach Laufenburg¬†¬†gebracht werden sollten.¬†Dort sollte die Grenze in die Schweiz passiert werden, um gleich dahinter das ZaZ zu¬†erreichen.

Ein geschlossener Verband ist dabei ein Konvoi von Fahrzeugen, wobei jedes Fahrzeug mit¬†farbigen Flaggen ausgestattet wird. Der aus zahlreichen Fahrzeugen bestehende¬†Konvoi ist im Stra√üenverkehr dabei wie "Ein" Fahrzeug zu behandeln. Das hei√üt, wenn das F√ľhrungsfahrzeug eine Kreuzung passiert und danach die Ampelanlage auf rot umschalten sollte, haben die nachfolgenden Fahrzeuge im Konvoi trotzdem Vorfahrt. Die Planung dieser "geschlossenen Verb√§nde" wurde dabei vom Ortsverband Rottweil √ľbernommen. Auch die √úberf√ľhrung des ersten Verbandes mit √ľber 30 Einsatzfahrzeugen¬†der Feuerwehr und des THW wurde vom Ortsverband Rottweil √ľbernommen. Der zweite etwa halb so gro√üe Verband wurde ein paar Stunden sp√§ter durch Kr√§fte des Ortsverbandes Schramberg √ľbernommen.¬†

Auf dem √úbungsgel√§nde angekommen erwartete die Hilfskr√§fte dann spannende Aufgaben welche es √ľber den kompletten Samstag zu bearbeiten gab.
So hatten die Helfer der Feuerwehr nicht "nur" Personen aus¬†vernebelten Geb√§uden, sondern auch richtige Br√§nde im Tr√ľmmergel√§nde und auch in Geb√§uden zu bek√§mpfen. Die beiden Bergungsgruppen des Ortsverbandes Rottweil und Schramberg hatten dabei die Aufgabe,¬†Personen aus versperrten R√∂hrensystemen und eingest√ľrzten H√§usern oder versch√ľttete Personen auf¬†dem¬†gesamten √úbungsgel√§nde zu finden und teils sehr aufwendig zu retten. Dabei unterst√ľtzten sie auch die Helfer des BRH aus Rottweil, welche mit ihren Rettungshunden die Personen im Tr√ľmmergel√§nde ausfindig machten.

Gef√ľhrt wurde die komplette √úbung durch den Katastrophenschutz- Stab des Landkreises Rottweil, der aus Helfern der F√ľhrungsgruppe der Feuerwehr Oberndorf bestand und durch Fachberater des THW und des DRK erweitert wurde. Darunter bildete jede Organisation eine Einsatzabschnittsleitung (EAL) um die auf dem Gel√§nde befindlichen Kr√§fte zu koordinieren.

Gegen 16Uhr wurde dann St√ľck f√ľr¬†St√ľck mit dem R√ľckbau der verschiedenen Stationen begonnen.¬†Und so endete in den Abendstunden¬†die diesj√§hrige Katastrophenschutz√ľbung¬†bei der wohl¬†soviele Rettungskr√§ften wie noch nie teilnahmen. Abschlie√üend muss auch die gute Zusammenarbeit zwischen den Organisationen erw√§hnt werden. An allen Ber√ľhrpunkten der Organisationen, gab es nur positive Kommentare zu verzeichnen.

Bilder: Rapp

 Feuerwehrleute in der Brandstrasse Helfer in Tunnelsystem beim bearbeiten einer Betonplatte Mauerdurchbruch in einem Rohrensystem

anheben von Tr√ľmmerteilen¬†Heben von schweren Lasten mit einem Greifzug¬†bearbeiten von Tr√ľmmerteilen zur Schaffung eines Zugangs ¬†Teamarbeit ist unerl√§sslich bei schweren Lasten

bearbeiten von Tr√ľmmerteilen zur Schaffung eines Zugangs in das R√∂hrensystem¬†Verletztensammelstelle des DRK¬†durch Holz versperrtes R√∂hrensystem

Überwinden von Höhenunterschieden im Tunnelsystem  erkunden der Umgebung